Familienähnliche Unterbringung

Familienähnliche Konzepte sind in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus gerückt: Die UN-Kinderrechtskonvention und die UNICEF „Guidelines for the Alternative Care of Children“ haben in der Republik Moldau einen Deinstitutionalisierungsprozess in Gang gesetzt.

Groß angelegte institutionelle Versorgungsformen, wie sie bislang in Moldau weit verbreitet waren, werden den Bedürfnissen der Kinder kaum gerecht. Eine Lösung liegt in kleinen, familienähnlichen Einheiten. CONCORDIA Moldova unterstützt diesen Weg und hat bis 2015 alle notwendigen Schritte unternommen, um Kinder und Jugendliche in familienähnlichen Versorgungsformen oder Pflegefamilien in Familienhäuser unterzubringen. Auch wird die Situation in der Herkunftsfamilie jedes Kindes intensiv evaluiert und der Kontakt zur Herkunftsfamilie gefördert, soweit dies dem Kindeswohl dienlich ist.

Die CONCORDIA Fachkräfte begleiten leibliche Eltern und Pflegeeltern intensiv. Die Auswahl, die Schulungen und die Begleitung der Pflegeeltern, aber auch die Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden, sind für die erfolgreiche Umsetzung entscheidend.

In den CONCORDIA Familienhäusern leben Pflegefamilien mit maximal sieben Kindern – biologische und Pflegekinder. Die Pflegekinder haben viel erlebt, kennen Beziehungsbrüche, Gewalt und Vernachlässigung und stellen damit ihr Umfeld manchmal auf die Probe. Wir begleiten die Familien mit einem mobilen Team aus Fachkräften durch diesen herausfordernden Prozess.

Durch Betreutes Wohnen in Chișinău begleiten wir Jugendliche auf dem Weg in die Selbstständigkeit.
In Dreier-Wohngemeinschaften lernen sie, einen Haushalt zu führen, ihr Monatsbudget zu verwalten und Verantwortung zu übernehmen. Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter unterstützen sie dabei.

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